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A3 - Rechtsstaatlichkeit als Governance-Ressource in Räumen begrenzter Staatlichkeit
Projektleiter
Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert
Mitarbeiter/innen
Dr. Matthias Kötter
Ellen Fischer
David Adam
Katharina Lemberger
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt fragt nach den Konsequenzen, die sich aus den Besonderheiten von Räumen begrenzter Staatlichkeit für die Rule of Law ergeben. Ausgehend von demoffenbar zunehmenden Prozess der Entstaatlichung der Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung und unter Heranziehung rechts- und sozialwissenschaftlicher Literaturen über die Funktion, die Entste- hung und die Wirkungsweisen nicht-staatlicher Normordnungen geht es v. a. um zwei Fragen: Zum einen darum, wie legitime und sichere Normordnungen jenseits des Staates entstehen und wie sie die im Zuge der Pluralisierung der Normsetzung und -durchsetzung zu erwartenden Normkonflikte lösen. Zum anderen geht es unter dem Gesichtspunkt der funktionalen Äquivalenz darum, wie sich das Verhältnis der unterschiedlichen Regelungssysteme zueinander analytisch erfassen lässt und ob bzw. inwieweit legitime und sichere nicht-staatliche Regelungsstrukturen eines „Schattens des staatlichen Rechts“ bedürfen. » mehr...
Links zum Thema
- Projektbeschreibung A3 aus dem Einrichtungsantrag 2006- 2009 des SFB700 (pdf, 99 kB)
- SFB Working Paper 3: Der Governance-Raum als Analysefaktor
- SFB Working Paper 12: Von Ko-Produktion von Staatlichkeit zu Co-Performance of Governance. Eine Skizze zu kooperativen Governance-Strukturen von den Condottieri der Renaissance bis zu Public Private Partnerships
- Projektbeschreibung B7 aus dem Verlängerungsantrag 2010-2013
- Projektposter B7 für 2010-2013
- Kötter/Schuppert, Normative Pluralität ordnen (Flyer)
- Rule-of-Law-WIKI

