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Home » Teilprojekte » Projektbereich B » B9 - Legitimität in Räumen begrenzter Staatlichkeit



B9 - Legitimität in Räumen begrenzter Staatlichkeit

Metaprobleme der Legitimität in Räumen begrenzter Staatlichkeit

Die ungleiche Verteilung politischer Macht bedarf der moralischen Rechtfertigung: Sie muss sich aus Perspektive der ihr Unterworfenen als legitim, das heißt als zustimmungswürdig erweisen. Für die normative politische Theorie besteht in Räumen begrenzter Staatlichkeit die besondere Herausforderung darin, dass wesentliche Grundvoraussetzungen legitimen Regierens nicht erfüllt sind. Zwei zentrale Probleme treten auf: Zum einen ist unklar, wer überhaupt befugt ist, allgemeinverbindliche Entscheidungen zu treffen. Zum anderen sind die Grenzen des politischen Gemeinwesens, für das diese Entscheidungen getroffen werden sollen, oft umstritten. Ziel des Teilprojektes ist es, normative Grundsätze für den Umgang mit diesen Metaproblemen zu entwickeln. Ausgangspunkt sind für uns hierbei zwei Ansprüche, die potentiell in Konflikt zueinander geraten können: erstens die freie Zustimmung der Betroffenen, zweitens die Erfüllung ihrer grundlegenden Menschenrechte.

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Stand 04.02.2012

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