Rückblick Workshop: „Governance beyond the Center- Informality, Institutions and Contested Power Structures in Authoritarian Contexts”, veranstaltet von Teilprojekt B6

Haben die Umbrüche in der arabischen Welt 2011 nicht die Öffentlichkeit und die Wissenschaft gleichsam überrascht? Es waren Protestbewegungen „von unten“, die die Transformationen initiiert haben. Doch wie kann man diese empirisch und konzeptionell fassen? Und welche Austragungsorte und -arten politischer Praxis können wir uns– neben einem zentralen, alles vereinnahmenden Staat – vorstellen?

News vom 15.03.2012

Unter dem Titel „Governance beyond the Center – Informality, Institutions and Contested Power Structures in Authoritarian Contexts“ hatte die Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 700- Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit der FU Berlin zu einem zweitägigen Workshop am 9. und 10. Februar 2012 ins Seminaris Conference Center geladen um sich diesen Fragestellungen anzunehmen. Gemeinsam  mit renommierten internationalen WissenschaftlerInnen wurden aktuelle Forschungsprojekte unter dem gemeinsamen Gedanken von „Governance beyond the Center“ diskutiert. Im Fokus wurden neue empirische Fallbeispiele politischer Strukturen, die an der Peripherie des Staates oder sogar jenseits seiner Reichweite agieren, vorgestellt und innovative Konzepte erörtert, welche diese beschreiben

Ein Sammelband mit allen überarbeiteten Beiträgen wird voraussichtlich im Herbst 2012 erscheinen. Teilgenommen haben Jean-Paul Olivier de Sardan vom Laboratoire d'Etudes et de Recherche sur les Dynamiques Sociales et le Développement Local (LASDEL) in Niger, Thomas Hüsken von der Universität Bayreuth, Paul Amar von der University of Santa Barbara, Fadi Bardawil von der University of Chicago, Hala Caroline Abou-Zaki von der Ècole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris, Mohammad Ibahrine von der American University of Sharjah (Abu Dhabi), Annemie Vermaelen von der Universität Ghent und von der Freien Universität Berlin Cilja Harders, Malika Bouziane, Anja Hoffmann und Katharina Lenner.

 

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