Nomos Schriftenreihe "Schriften zur Governance Forschung"

Herausgeber: Ursula Lehmkuhl, Thomas Risse, Gunnar Folke Schuppert

Die "Schriften zur Governanceforschung" wenden sich ausdrücklich an Governance-Interessierte aller Disziplinen; die Veröffentlichungssprache ist je nach Thematik und Hintergrund der Autor/innen Deutsch oder Englisch. Um eine durchgängig hohe Qualität der Bände sicherzustellen, bieten die Reihenherausgeber eingehende Kommentare zu den für eine Veröffentlichung in Betracht gezogenen Manuskripten an. In Betracht kommen dabei sowohl herausragende deutsch- wie englischsprachige Dissertationen und Habilitationen wie auch klassische Monographien und Sammelbände.

Auch unter der erweiterten Herausgeberschaft werden die "Schriften zur Governance-Forschung" ein interdisziplinäres Kommunikations-Forum für die immer mehr an Bedeutung gewinnende Governance-Forschung bleiben und in dieser Eigenschaft alle interessierten Disziplinen zu Wort kommen lassen.

 

25 Publikation(en)

Mittelalterliches Regieren in der Moderne oder Modernes Regieren im Mittelalter?

Buchcover

Stefan Esders, Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2015-11-16

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

„Governance“ als Methodenparadigma hat nicht nur zur Infragestellung des modernen Staatsbegriffes geführt, sondern auch dem Bemühen, die Genese und Entwicklung von Staatlichkeit teleologisch im modernen Staat gipfeln zu sehen, seine Berechtigung entzogen. Vor diesem Hintergrund gewinnt gerade der mittelalterliche Zeitraum eine überraschende Aktualität als Beispielfall für – gegenüber der Antike – reduzierte Staatlichkeit. Der Blick auf mittelalterliches Regieren kann dabei helfen, gegenwärtige Prozesse der Reduktion von Staatlichkeit besser zu verstehen, wie auch die Mittelalterforschung sich mit dem Governance-Paradigma ein analytisches Instrumentarium aneignen kann, mit dem sich die Eigenart mittelalterlicher Staatlichkeit auf neue Weise erschließt. Die Autoren des Bandes nähern sich dieser Thematik daher aus der Perspektive einer staatsrechtlich ausgerichteten Governance-Forschung und dem Blickwinkel der historischen Mediävistik.

Thema: Teilprojekt B10, Teilprojekt B7

Globales Regieren auf dem Prüfstand: Nicht demokratisch aber legitim?

Take: Globales Regieren auf dem Prüfstand

Ingo Take

Nomos | 2013-02-26

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Die Frage nach der Überwindung des demokratischen Defizits globaler Formen des Regierens steht im Mittelpunkt aktueller akademischer und politischer Debatten. Um die Forschung in diesem Bereich weiter voranzutreiben, bedarf es einer systematischen Verknüpfung der theoriegeleiteten Annahmen über legitime Formen des globalen Regierens mit den bereits zu beobachtenden unterschiedlichen Formen von Global Governance. Die Studie bietet eine Konzeption, wie eine solche Verknüpfung aussehen könnte und bedient sich dabei eines strukturierten, fokussierten Vergleichs von zwischenstaatlichen, transnationalen und privaten Formen des globalen Regierens in den Bereichen Sozial- und Umweltstandards sowie Internetregulierung. Dabei gelangt ein mehrdimensionales Legitimitätskonzept zur Anwendung, das sowohl normative als auch empirische Legitimität umfasst. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über die Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen legitimen globalen Regierens zu gewinnen.

Governance in Stadtregionen zwischen Stabilität und Wandel: Entwicklung der räumlichen Steuerungsstrukturen in der Metropolregion Hamburg von 1989 bis 2009

Löwis: Governance in Stadtegionen zwischen Stabilität und Wandel

Sabine von Löwis

Nomos | 2012-10

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

In der gegenwärtigen Zeit der Diskussionen um Anpassungsfähigkeit von Städten und Regionen an sich verändernde Rahmenbedingungen, wie z.B. den Klimawandel, stellt sich die Frage, wie veränderungsfähig regionale Steuerungsstrukturen überhaupt sind. Die Autorin befasst sich mit den Veränderungen der Governance-Strukturen in der Metropolregion Hamburg von 1989 bis 2009. Die Stärke der Untersuchung besteht darin, dass die enorme Komplexität der Akteurskonstellationen und Interaktionsmuster auf verschiedenen Governance-Ebenen in einer Großregion über einen Zeitraum von 20 Jahren durch die systematische, theoriegeleitete Verwendung von Begriffen, Kategorien und Phaseneinteilungen eingängig beschrieben und überzeugend erklärt werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in Thesen und einen Phasen- und Ebenenmodell der Veränderung zusammengeführt. Aufschlussreich ist dabei etwa der Befund, dass die grundlegenden Veränderungen auf der Ebene der strategischen Steuerung anzusiedeln sind, während Veränderungen des kontinuierlichen Wandels der Arbeitsebene zuzuordnen sind. Mit diesem Werk füllt die Autorin eine wichtige Lücke in der Regional Governance-Forschung in Deutschland.

Der Rechtsstaat unter den Bedingungen informaler Staatlichkeit: Beobachtungen und Überlegungen zum Verhältnis formeller und informeller Institutionen

Der Rechtsstaat unter den Bedingungen informaler Staatlichkeit

Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2011-06-09

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

In der gegenwärtigen Diskussion über die zentrale Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit für legitime Herrschaftsausübung – Gewährleistung von Rechtssicherheit, Unabhängigkeit der Gerichte, gleiche Rechtsanwendung ohne Ansehung der Person – wird die Frage nach den Funktionsbedingungen (westlicher) Rechtsstaatsvorstellungen häufig vernachlässigt. Kann Rechtsstaatlichkeit funktionieren, wenn die das jeweilige politische System prägenden Spielregeln – die „rules of the game“ – informaler Natur sind, wie etwa die informalen Tauschregeln von Korruption und Klientelismus? Um diese Frage beantworten zu können, bedarf es einer Vergewisserung über das Verhältnis formaler und informaler Institutionen (Regeln): Ergänzen sie einander, koexistieren sie friedlich oder widersprechen sie einander mit der Folge, dass ein Regelungstyp sich auf Kosten des anderen durchsetzt? Vielfältige Beobachtungen geben Anlass zu der Befürchtung, dass der Rechtsstaat nur auf dem Papier steht, auf dem Verfassungen gedruckt werden, wenn das tatsächliche Verhalten der Akteure von informalen Regeln bestimmt wird.

Thema: Teilprojekt B7

State-Building: Erfolg und Scheitern in Afghanistan

Kipping: State-Building

Martin Kipping

Nomos | 2011-05-25

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

State-building im Sinne externer Interventionen zur Stärkung fragiler Staaten ist zu einer zentralen Herausforderung der internationalen Politik geworden. In Deutschland zeigt sich dies insbesondere an der Afghanistan-Debatte. Umso überraschender ist es, dass bislang noch kein Vergleich der US-geführten Afghanistan-Intervention mit der sowjetischen Afghanistan-Intervention aus der Perspektive des state-building vorgenommen wurde – trotz der strukturellen Ähnlichkeiten. Mit der Zielsetzung, die Erfolgsbedingungen von state-building systematischer zu ergründen, untersucht Martin Kipping die sowjetischen und die US-geführten state-building Bemühungen in Afghanistan in drei zentralen Bereichen: im Sicherheitssektor, im Fiskalwesen und im Bereich der Herrschaftslegitimation. Fragen des „sequencing“ von Interventionen und des sogenannten „ownership“ der lokalen Akteure stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse. Die Untersuchung zeigt Ursachen für Misserfolge aber auch Erfolge beider Interventionen in den drei untersuchten Bereichen auf. Im Fazit formuliert der Autor Empfehlungen für die weitere state-building Forschung sowie mögliche operative Konsequenzen.

Governance und Rechtsetzung: Grundfragen einer modernen Regelungswissenschaft

Governance und Rechtsetzung

Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2011-02-07

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Die tradierte deutsche Gesetzgebungslehre kann, wie immer man ihre Leistungen ansonsten beurteilt, die gewaltigen Veränderungen ihres Gegenstandes in neuerer Zeit nicht mehr angemessen erfassen. Ein verändertes staatliches Aufgabenverständnis hat die Privatisierung und Hybridisierung der Normierung befördert, Europäisierung und Internationalisierung haben neue Formen nichtstaatlicher Rechtsetzung durch regulierte Selbstregulierung, Standardisierung, Codes of Conduct und andere Formen von sogenanntem „soft law“ entstehen lassen. Staat und Recht sind in vielen Bereichen graduell entkoppelt. Diese Veränderungen sind gleichwohl für ein zeitgemäßes Verständnis des Rechts als Steuerungsinstrument von höchstem Interesse. Sie können konzeptionell nur auf der Basis einer Regelungswissenschaft eingefangen werden, die juristische, sozialwissenschaftliche und Governance-Perspektive vereint. Folke Schuppert verdeutlicht an ausgewählten Referenzgebieten – wie der kooperativen Rechtsetzung, der privaten Standardisierung oder der transnationalen Regulierung – die Erkenntnisinteressen, die Leistungsfähigkeit und die Methodik einer solchen Regelungswissenschaft.

Thema: Teilprojekt B7

Good Governance im europäischen Entwicklungsrecht

Buchcover

Dorothee Kuon

Nomos | 2010-03-19

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Good Governance ist nicht nur ein politisches Leitbild der Entwicklungszusammenarbeit, sondern auch ein Rechtsbegriff, der in den Rechtsgrundlagen der europäischen Entwicklungszusammenarbeit verankert ist. Das Buch bietet eine rechtswissenschaftliche Untersuchung des von der EU verwendeten Good Governance-Konzeptes. Durch die stetige Verrechtlichung der europäischen Entwicklungszusammenarbeit hat sich aus primären, sekundären und völkerrechtlichen Rechtsquellen ein europäisches Entwicklungsrecht gebildet, in dem sich Good Governance über seine entwicklungspolitische Bedeutung hinaus zu einem Rechtsbegriff entwickelt hat. Rechtliche Gehalte, Funktionen und Durchsetzungsmechanismen dieses Rechtbegriffs werden sowohl mit Blick auf die konzeptionellen Grundlagen als auch auf die entwicklungspolitische Praxis der EU entfaltet und kritisch analysiert. Angesichts der globalen Bedeutung der EU und ihrer Mitgliedstaaten als Akteure der Entwicklungszusammenarbeit können aus dem so konkretisierten Rechtsbegriff Erkenntnisse über den europäischen Kontext hinaus für das Entwicklungsvölkerrecht gewonnen werden.

Der Rechtsstaat unter Bewährungsdruck

Buchcover

Gunnar Folke Schuppert, Wolfgang Merkel, Georg Nolte, Michael Zürn

Nomos | 2010-02-02

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Das juristische und politische Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland als Rechtsstaat ist im Wesentlichen anerkannt und unkontrovers. Trotzdem befindet sich der deutsche Rechtsstaat gegenwärtig in vielfältigen Bewährungsproben. Die Beiträge des Sammelbandes sind im Zuge einer Vorlesungsreihe des vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gegründeten Rule of Law Center entstanden.

Thema: Teilprojekt B7

Normative Pluralität ordnen: Rechtsbegriffe, Normenkollisionen und Rule of Law in Kontexten dies- und jenseits des Staates

Kötter, Schuppert: Normative Pluralität ordnen

Matthias Kötter, Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2009-10-01

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Normative Pluralität fordert die Idee normativer Einheit heraus, die dem staatlichen Recht und seiner Ordnung zugrunde liegt. Die Beiträge in diesem Buch thematisieren Erscheinungsformen normativer Pluralität in lokalen, nationalen und transnationalen Kontexten. Sie eröffnen einen gemeinsamen Blick von Rechts-, Sozial- und Kulturwissenschaften auf die infolge der Pluralität entstehenden Probleme und auf Vorschläge zu ihrer Bewältigung mit den Mitteln des Rechts. Es geht nicht darum, eine Meta-Dogmatik des Rechtspluralismus zu entwerfen. Entlang von vier Querschnittsfragen tragen die Autoren vielmehr zur Ordnung der Diskurse über normative Pluralität bei: Erstens der Frage nach dem Begriff des Rechts in Abgrenzung zu anderen gesellschaftlichen Normen. Zweitens der Frage nach Ebenen und Typen von Normenkollisionen, die die normative Einheit des Rechts herausfordern. Drittens der Frage nach Mechanismen, Institutionen und Praktiken, die zur Bewältigung normativer Pluralität zur Verfügung stehen. Und viertens der Frage nach dem methodischen Umgang mit verhaltensleitenden Normativitäten neben dem Recht.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Legitimes Regieren jenseits des Nationalstaats: Unterschiedliche Formen von Global Governance im Vergleich

Buchcover

Ingo Take

Nomos | 2009-04-20

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Was sind angemessene Strukturen und Mechanismen legitimen Regierens jenseits des Nationalstaates? Zur Beantwortung dieser Frage schlägt der Sammelband eine Brücke zwischen theorielastigen Arbeiten zu legitimen Formen des Regierens auf globaler Ebene einerseits und hauptsächlich auf die Empirie des globalen Regierens fokussierte Studien andererseits. Grundlage dafür ist die Entwicklung eines kohärenten konzeptionellen Rahmens für eine angemessene Bewertung der Legitimität unterschiedlicher Formen des Regierens jenseits des Nationalstaates. Dieser Rahmen bildet die Folie für Fallstudien zu internationalen Organisationen, zu transnationalen Netzwerken sowie zu rein privaten Regelungsarrangements aus jeweils ganz unterschiedlichen Problemfeldern (Sicherheit, Menschenrechte, Handel, Sozialstandards, Umwelt und Internet). Das innovative Potenzial liegt in der Anwendung der Methode des strukturierten, fokussierten Vergleichs der Legitimität unterschiedlicher Governance-Formen. Dadurch leistet der Band einen weiterführenden Beitrag zur Systematisierung der Governance-Forschung.

Weiche Steuerung. Studien zur Steuerung durch diskursive Praktiken, Argumente und Symbole

Buchcover

Gerhard Göhler, Ulrike Höppner, Sybille De La Rosa

Nomos | 2009-03-25

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes verfolgen das Ziel, andere als die klassischen Formen politischer Steuerung zu identifizieren. Für diese Möglichkeit der informalen Steuerung prägen sie, analog zu „soft power“, den Begriff „weiche Steuerung“. Dabei gehen sie von der Überlegung aus, dass Steuerung einen Sonderfall der Machtausübung darstellt, denn Steuerung ist nichts anderes als intentionale Macht­ausübung. Weiche Steuerung wird demzufolge als intentionale und horizontale Machtausübung begriffen. Der so gewonnene Zugang wird in der Einleitung vorgestellt. In den folgenden drei Beiträgen werden neuere Machtkonzepte auf ihr steuerungstheoretisches Potential hin ausgelotet. In Anknüpfung an Foucault und Laclau/Mouffe wird nach den Steuerungswirkungen gefragt, die sich durch diskursive Praktiken ergeben. Im Anschluss an Habermas und die Sprechakttheorie wird die Macht von Argumenten in Steuerungsprozessen diskutiert. Die dritte Studie schließlich fragt nach Möglich­keiten und Bedingungen weicher Steuerung vermittels Symbole. Auf diese Weise werden die Konturen eines systematischen und theoriegeleiteten Konzepts von weicher Steuerung herausgearbeitet.

Thema: Teilprojekt A2

Governance als Prozess: Koordinationsformen im Wandel

Buchcover

Sebastian Botzem, Jeanette Hofmann, Sigrid Quack, Gunnar Folke Schuppert, Holger Straßheim

Nomos | 2009-03-12

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Der Mehrwert von Governance-Ansätzen lässt sich erst in der Prozessperspektive voll ausschöpfen. Von dieser Kernthese ausgehend untersuchen die Beiträge ein breites Spektrum der Transformation, Auflösung, Pluralisierung und Neuschöpfung sozialer Institutionen und Interaktionen. In vier Analysedimensionen geht es (1) um die Reallokation von Macht und Herrschaft im Wandel von Staatlichkeit, (2) um die Herausbildung komplexer Regelungsstrukturen und Ko-Produktionsformen zwischen Markt und Staat, (3) um die Rolle von Wissen und Expertise für Koordinationsprozesse sowie (4) um die Neuverkopplung von Staat und Recht in grenzüberschreitenden Räumen. Neue Formen der Governance entstehen aus Versuchen der Konfliktlösung zwischen konkurrierenden Interessen und Regulierungsstrukturen, werden aber auch selbst zum Gegenstand von Konflikten. Governance als Prozess zu begreifen, lenkt den Blick auf die kontinuierliche Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Koordination. Der Band ist ein Ergebnis der Querschnittsgruppe „Neue Formen von Governance“ am Wissenschaftszentrum Berlin.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Governance und Politics: Die Institutionalisierung öffentlich-privater Partnerschaften in Deutschland

Buchcover

Detlef Sack

Nomos | 2009-01-12

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Angesichts der unzureichenden Finanzsituation öffentlicher Haushalte werden Public Private Partnerships (PPP) als eine Lösungsmöglichkeit diskutiert, um die Leistungserbringung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen zu gewährleisten. Die Studie beschäftigt sich mit der Verbreitung und rechtlichen Regulierung von PPP in Deutschland. Sie beschreibt umfassend die historischen Phasen und den aktuellen Umfang dieser Kooperationsform. Darüber hinaus typisiert sie die unterschiedlichen Formen öffentlich-privater Partnerschaften und analysiert deren Entstehung sowie interne Regulierungsmuster. Anschließend an die Verbreitung entsprechender lokaler Praktiken und deren Evaluation werden die diskursiven und interessenorientierten Politikprozesse im deutschen und europäischen Mehrebenensystem untersucht, auf denen eine Institutionalisierung öffentlich-privater Partnerschaften beruht. Damit trägt die dezidiert politikwissenschaftliche Studie zu einer Renaissance der Untersuchung von Macht- und Entscheidungsprozessen in der aktuellen Governance-Debatte bei.

Mit mehr Ebenen zu mehr Gestaltung? Multi-Level-Governance in der transnationalen Sozial- und Umweltpolitik

Buchcover

Achim Brunnengräber, Hans-Jürgen Burchardt, Christoph Görg

Nomos | 2008-10-08

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Multi-Level-Governance wird nicht nur in der Europaforschung, sondern zunehmend auch in den Forschungsarbeiten zu globalen, grenzüberschreitenden Politikprozessen angewandt. Dabei wird jedoch immer wieder auf theoretische wie empirische Schwachstellen hingewiesen, wie vor allem die Fokussierung auf die OECD-Länder und eine ausgeprägte Blindheit gegenüber den Nord-Süd-Asymmetrien. In diesem Band wird das aktuelle Forschungsfeld zu Multi-Level-Governance gesichtet und das Konzept für die Analyse transnationaler Politik genutzt und weiterentwickelt. Unterschiedliche methodische und theoretische Zugänge zu Mehrebenensystemen werden diskutiert sowie empirische Befunde präsentiert, die helfen sollen, das erwähnte Defizit zu überwinden. Themenschwerpunkte sind dabei die transnationale Sozial- und Umweltpolitik. Sowohl in der Sozial- wie der Umweltpolitik sind bereits Konturen transnationaler Mehrebenensysteme erkennbar, die auf komplexe Globalisierungsprozesse hindeuten. Da sich sozial- und umweltpolitische Problemlagen zunehmend überlappen, gehört zudem eine Analyse des Zusammenhangs zwischen „Umwelt“ und „Sozialem“ zweifelsohne mit zu den wichtigsten Herausforderungen der Zukunft.

Transdisziplinäre Governanceforschung: Gemeinsam hinter den Staat blicken

Buchcover

Sybille De La Rosa, Ulrike Höppner, Matthias Kötter

Nomos | 2008-09-23

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Das Buch fragt nach der Bedeutung von Governance und der Governanceforschung für die Sozialwissenschaften: Welche Strukturen, Prozesse und Ziele beschreibt Governance? Wie lassen sich gewachsene Ausprägungen von Governance vergleichen? Und lässt sich Governance ohne den Staat denken? Die Beiträge geben Antworten auf diese Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und reflektieren dabei die Stellung der Governanceforschung im Kanon der Disziplinen: Ihre Verankerung in verschiedenen Herkunftsdisziplinen legt die Frage nach dem Gemeinsamen nahe. Insofern steht hinter den Beiträgen die Frage, ob die an ihr beteiligten Disziplinen überhaupt dasselbe Projekt betreiben und inwieweit sich von Transdisziplinarität sprechen lässt, wenn die Governanceforschung eigene Perspektiven, Methoden und einen eigenen Kanon ausbildet, die sich von denen der Herkunftsdisziplinen unterscheiden. Die Beiträge veranschaulichen die Möglichkeiten und Grenzen der Governanceforschung an theoretischen und empirischen Fragen aus dem Berliner DFG-Sonderforschungsbereich (SFB) 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit: Neue Formen des Regierens?“, an dem die Autor/innen arbeiten und forschen.

Thema: Teilprojekt A2, Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Governance von und durch Wissen

Buchcover

Gunnar Folke Schuppert, Andreas Voßkuhle

Nomos | 2008-06-10

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Zur Bewältigung seiner Aufgaben ist der rationale Staat auf die Generierung von Wissen durch stetige Gewinnung, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen angewiesen. Erst die ausreichende Verfügbarkeit von Wissen schafft Handlungskapazität und Autorität. In neuerer Zeit scheint das Vertrauen in die Reichweite unseres Wissens immer mehr zu sinken, denn die gewaltige Vermehrung sicheren Wissens („reliable knowledge“) gerade durch die Naturwissenschaften lässt das unbegrenzte Universum des Nichtwissens zunehmend deutlicher werden. Vor diesem Hintergrund wird auch das der Aufklärung verpflichtete Konzept einer „Herrschaft durch Wissen“ fragwürdig. Seinen theoretischen, institutionellen, rechtlichen und technischen Grundlagen widmen sich die Beiträge dieses Bandes aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit besonderem Focus auf die neuere Governance-Diskussion. Gunnar Folke Schuppert ist Inhaber einer Forschungsprofessur für „Neue Formen von Governance“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Andreas Voßkuhle ist Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Judicial Governance in der europäischen Rechtsgemeinschaft: Integration durch Recht jenseits des Staates

Buchcover

Sabine Frerichs

Nomos | 2008-02-13

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Während der Wandel der Staatlichkeit im Kontext von Europäisierung und Globalisierung vielfach diskutiert wird, bleibt der Wandel des Rechts unter diesen Bedingungen bisher unterbelichtet. In dieser Arbeit werden Begriffe aus dem politikwissenschaftlichen Governance-Diskurs auf die Entwicklung des Rechts bezogen und gesellschaftstheoretisch ausgedeutet. Mit dem Judicial-Governance-Konzept wird das Spannungsfeld zwischen nationaler Politik, europäisiertem Recht und globalisierter Wirtschaft verdeutlicht, in dem die Verfassung der Gesellschaft ausgehandelt wird - und auch zum Streitgegenstand vor Gericht gerät. In systemtheoretischer, diskurstheoretischer, strukturfunktionalistischer und politökonomischer Perspektive wird die konstitutive Bedeutung des Rechts für die Entwicklung einer europäischen Gesellschaft (und perspektivisch einer Weltgesellschaft) erschlossen, die nicht von Staaten, sondern von Bürgern getragen wird. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild der Integration durch Recht jenseits des Staates. Die Rechtsprechung in der europäischen Rechtsgemeinschaft - insbesondere die richterrechtliche Prägung der Wirtschaftsverfassung - erscheint so in einem neuen Licht.

Perspektiven der Corporate Governance: Bestimmungsfaktoren unternehmerischer Entscheidungsprozesse und Mitwirkung der Arbeitnehmer

Buchcover

Ulrich Jürgens, Dieter Sadowski, Gunnar Folke Schuppert, Manfred Weiss

Nomos | 2007-08-29

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Der neue Sammelband verschafft einen Überblick über den aktuellen Stand, die Entwicklungslinien und die Perspektiven der internationalen Corporate Governance Diskussion. Das Werk richtet sich vor allem an Wissenschaftler und Politikberater. Welche Interessen befördern die Corporate Governance Diskussion? Konvergieren die unterschiedlichen Systeme der Unternehmenssteuerung oder entwickeln sie sich im Rahmen kulturell geprägter Besonderheiten fort? Welchen Einfluss werden die Arbeitnehmer auf unternehmerische Entscheidungsprozesse haben? Diese Fragestellungen werden in den einzelnen Beiträgen erörtert. Die in diesem Band versammelten Autoren vereint das Interesse, voreilige Konvergenz-Erwartungen kritisch zu hinterfragen. Sie beziehen sich in ihren Analysen darauf, dass Corporate Governance Strukturen komplex sind und die Wechselbeziehung zwischen allen unmittelbar und mittelbar an der unternehmerischen Entscheidungsfindung beteiligten Akteuren umfassen. So werden die Corporate Governance Strukturen durch die institutionellen Rahmenbedingungen sowie das Regulierungsumfeld geprägt. Die Autoren: Werner Auer-Rizzi, Gerhard Reber, Takashi Araki, Boyd Black, Howard Gospel, Andrew Pendleton, Sebastian Botzem, Siegrid Quack, Robert Boyer, Simon Deakin, Reinhold Fahlbeck, Matthew W. Finkin, Inger Hagen, Morton Huse, Dieter Kerwer, Martin Kraushaar, Jean-Pierre Laborde, Bill Lazonick, Reinhard H. Schmidt, Henry Schäfer, Philipp Lindenmayer, Gunnar Folke Schuppert, Achim Seifert, Christoph Teichmann, Sigurd Vitols, Christine Windbichler, Manfred Weiss, Paul Windolf

Thema: Teilprojekt B7

Multi-Level-Governance: Klima-, Umwelt- und Sozialpolitik in einer interdependenten Welt

Buchcover

Achim Brunnengräber, Heike Walk

Nomos | 2007-07-11

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Den zentralen Herausforderungen der Menschheit im 21. Jahrhundert werden globale Dimensionen zugeschrieben. Die Problembearbeitung müsste, so die Annahme, konsequenterweise auf der internationalen Bühne der Politik stattfinden. Doch sind die Strukturen und Prozesse, welche die Globalisierung heute prägen, nicht komplexer und vielschichtiger geworden? Internationale, nationale, regionale und lokale Prozesse und Strukturen lassen sich nicht mehr unabhängig voneinander betrachten, sie stehen in enger Wechselwirkung zueinander. Zur Kooperation der internationalen Staatengemeinschaft im klassischen Rahmen der internationalen Beziehungen kommen nicht-staatliche, private wie zivilgesellschaftliche Akteure hinzu. Hierarchische Politikkonzepte werden durch weiche Steuerungsformen ergänzt oder überlagert. Die Konturen von Politikfeldern verschwimmen. Die weltpolitischen Strukturveränderungen und „glokalen“ Interdependenzen führen zu Formen von Multi-Level-Governance, die im vorliegenden Band auf der Grundlage theoretischer Überlegungen wie empirischer Ergebnisse nachgezeichnet werden. An Fallstudien zur europäischen Umweltpolitik, zum Emissionshandel, zu den erneuerbaren Energien, zu Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel oder zu lateinamerikanischen Sozialfonds werden die wissenschaftlichen Potentiale der Multi-Level-Governance-Forschung ausgelotet.

Staatszerfall und Governance

Cover

Marianne Beisheim, Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2007-02-22

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung, Vol. 7.

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Zu erforschende Governance-Probleme stellen sich in den unterschiedlichsten Räumen von Staatlichkeit: Zum einen in den - und darauf war bisher das Hauptaugenmerk der Governance-Forschung gerichtet - vergleichsweise wohlgeordneten Staaten der OECD-Welt wie in postnationalen Herrschaftsverbünden wie der Europäischen Union (Stichwort: European Governance), ferner auf der globalen Ebene (Stichwort: Global Governance) sowie schließlich in Räumen, die man als Räume begrenzter Staatlichkeit bezeichnen kann. Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit, d.h. in so genannten »weak« oder »failing states«, war Gegenstand einer Ende September 2005 in Berlin von der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und dem Wissenschaftszentrum Berlin veranstalteten Konferenz. Die dort gehaltenen Vorträge sowie einige ergänzende Beiträge werden im vorliegenden Sammelband dokumentiert.

Thema: Public-Private Partnerships (PPP), Nachhaltigkeit, Teilprojekt A3, Teilprojekt D1, Teilprojekt B7

Regieren ohne Staat? Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit

Risse, Lehmkuhl: Regieren ohne Staat?

Thomas Risse, Ursula Lehmkuhl

Nomos | 2007

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos VerlagVolltext in der Nomos eLibrary

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt sich, dass herkömmliche Formen nationalstaatlicher Steuerung globalen Herausforderungen wie Umweltproblemen, humanitären Katastrophen und neuen Sicherheitsbedrohungen nicht gerecht werden. Governance ist auch deshalb in das Zentrum sozialwissenschaftlicher Forschung gerückt. Der Diskurs über Governance findet jedoch vor dem Hintergrund der entwickelten Nationalstaaten der OECD-Welt statt. In zwei Dritteln der Staatenwelt sind die Voraussetzungen moderner Staatlichkeit aber nur bedingt gegeben. Nicht nur in zerfallen(d)en Staaten, sondern auch in vielen Entwicklungsländern kann die staatliche Zentralgewalt nur in Teilen des Territoriums oder einzelnen Politikbereichen Entscheidungen durchsetzen. Wenn aber ein zentrales Konzept der Sozialwissenschaft für zwei Drittel der Staatenwelt nicht brauchbar ist, besteht neben einem theoretischen auch ein politisch-praktisches Problem. Im Rahmen einer Theorie des Regierens in historischen und gegenwärtigen Räumen begrenzter Staatlichkeit müssen deshalb die Governance-Konzepte im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf die Nicht-OECD-Welt geprüft werden. Dieser Sammelband unternimmt einen ersten Schritt in diese Richtung.

Thema: Staat, Fragile Staatlichkeit, Governance-Theorie, Teilprojekt A1, Teilprojekt B3

Governance-Forschung

Buchcover

Gunnar Folke Schuppert

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

»Governance« ist das sozialwissenschaftliche Modethema par excellence. Umso wichtiger erscheint es, sich verlässlich über Stand und Entwicklungslinien der Governance-Forschung zu vergewissern und nach dem Mehrwert des Governance-Ansatzes gegenüber der klassischen Steuerungstheorie zu fragen. Dies unternimmt der vorgelegte Band, der in disziplinenübergreifendem Zugriff vier Dinge zu leisten versucht: Erstens wird das unübersichtliche Governance-Terrain vermessen und seine Vielfalt sichtbar gemacht; zweitens gibt der Band einen Überblick über den Stand der Governance-Forschung und berichtet so über »the state of the art«; drittens werden Governance-Strukturen in wichtigen Politikbereichen vorgestellt – von Internet-Governance bis zu Governance von Finanzmärkten; viertens schließlich werden theoretische Positionen vorgestellt und zukünftige Entwicklungslinien aufgezeigt.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Global Governance and the Role of Non-State Actors

Global Governance and the Role of Non-State Actors

Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2006-03-28

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Das Thema ‚Governance' ist in den letzten Jahren zu einem der am weitesten verbreiteten Forschungsthemen avanciert. Der vorliegende Band diskutiert in zahlreichen Beiträgen die Globalisierung politischer Steuerung. Dabei wird der Schwerpunkt der Untersuchung auf die Rolle von nichtstaatlichen Organisationen gelegt. Das Ziel des vorliegenden Werkes ist es, den Handlungsspielraum der nichtstaatlichen Organisationen zu untersuchen und auch Bereiche aufzuzeigen, in denen sie eher als “governance”-Akteure in Erscheinung treten, da bestimmte Aufgaben traditionell mit der Regierungs- und Staatsgewalt in Verbindung gebracht werden. Das Buch ist anlässlich einer Konferenz entstanden, die im Jahre 2004 in London stattfand und vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB), Berlin, der Alfred Herrhausen-Gesellschaft, dem Internationalen Forum der Deutschen Bank und dem »Centre for the Analysis of Risk and Regulation« (CARR) an der London School of Economics and Political Science (LSE) organisiert worden ist.

This book grew out of a conference organised by the Social Science Research Centre Berlin (WZB), the Alfred Herrhausen Society - The International Forum of the Deutsche Bank - and the Centre for the Analysis of Risk and Regulation (CARR) at the London School of Economics and Political Science (LSE) in November 2004 in London. Changes in statehood are one of the main indicators of a shift in the focus of governance onto the global level. This is manifested most clearly in the emergence and growing importance of actors that are no longer tied to national or state contexts in the traditional way, as with national parliaments, government ministries or administrative bodies. The age of Global Governance is an age of international actors, such as the WTO, and of non-state actors, such as non-governmental organisations (NGOs) and transnational corporations (TNCs). The aim of the conference was to take a closer look at these non-state actors, the scope of their activities, the way they operate, and the extent to which they are perhaps more appropriately classified as “governance actors”, given their function as regulators and standard setters, tasks more traditionally associated with the state.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

The Europeanisation of Governance

Buchcover

Gunnar Folke Schuppert

Nomos | 2006-01-24

Erschienen in: Schriften zur Governance-Forschung

Nomos Verlag

Governance has become the most popular research topic within the last few years. This volume discusses the Europeanisation of political control in five contributions following different focal points. The first two contributions deal with the change of statehood in the context of "de-bordering", as well as the processes which lead to a "Europeanisation" of political control. The following three articles discuss the Eastern enlargement, taking into account the new political control forms. The authors examine whether precise customization difficulties of the new member countries can be handled by other than hierarchical control forms, and analyse which role the European Commission grants these new control forms during the process of expansion. Additionally, the post-communist European countries are investigated with regard to their "maturity for Europe". The chapters of this volume grew out of a workshop held by the Social Science Research Centre Berlin (WZB) and the Alfred Herrhausen Society for International Dialogue in May 2004 in Warsaw.

Thema: Teilprojekt A3, Teilprojekt B7

Censorship in Cyberspace: New Regulatory Strategies in the Digital Age on the Example of Freedom of Expression

Cover

Yulia Timofeeva

Nomos | 2006

Erschienen in: Schriften zur Governance Forschung

The Internet plays an important role in the contemporary world and, consequently, activities taking place online are becoming increasingly regulated. While the need for regulation seems well recognized today, opinions differ on the question of what the scope of regulation should be and what means are appropriate for achieving regulatory goals. This book examines the challenges facing regulators, taking into account specific features of the global network. It does not limit the analysis to particular states or legal systems, but covers a variety of approaches to regulation of online expression, revealing their interconnection, advantages, and drawbacks. It evaluates both the probability of success or failure of various regulatory measures and the consequences the regulation may have for freedom of expression.