Institutionelles Arrangement

Der Institutionalisierungsgrad der Governance-Konstellation – also zum Beispiel die Präzision und Verbindlichkeit von Regeln oder die Überwachung von Verfahren – schafft Erwartungssicherheit und Compliance bei den beteiligten Akteuren. Die Fähigkeit zum institutionalisierten Lernen verbessert die flexible Anpassung der Governance-Konstellation an lokale Kontexte und veränderte Rahmenbedingungen. Ein komplementäres Verhältnis von formellen und informellen Institutionen steigert die Effektivität des Regierens, während die Widersprüchlichkeit formaler Regeln und informeller Praktiken oft maßgeblich zum Scheitern von Governance beiträgt. Schließlich kann die Einbettung des Regierens in Institutionen der Meta-Governance – also in Institutionen der Koordination unterschiedlicher Governance-Akteure – Normkollisionen ebenso wie Redundanzen verhindern.