Akteure in Krieg und Frieden

Akteure in Krieg und Frieden

Buchcover

Jelena Bäumler, Cindy Daase, Christian Schliemann, Dominik Steiger (Hrsg.) – 2010

"Akteure in Krieg und Frieden" ist aus dem gleichnamigen Workshop des Arbeitskreises junger Völkerrechtler im Herbst 2009 hervorgegangen. Das Rahmenthema lenkt den Blick der völkerrechtlichen Untersuchungen auf Akteure, deren Rechte und Pflichten - im Gegensatz zu denen des Staates als dem klassischen Völkerrechtssubjekt - schwer erfassbar sind. Diese Akteure treten neben dem Staat in Konflikten auf und nehmen in Friedenszeiten an internationalen Entscheidungsprozessen teil. Das Handeln dieser Akteure ist somit völkerrechtlich relevant, auch wenn ihr rechtlicher Status zunächst unklar bleibt. Die vorliegenden Beiträge beleuchten nicht nur eine große Bandbreite von Akteuren und deren Handlungsfelder, sie reflektieren auch den aktuellen Forschungsstand und beleuchten zugleich zukunftsweisende Fragen.

Title
Akteure in Krieg und Frieden
Author
Jelena Bäumler, Cindy Daase, Christian Schliemann, Dominik Steiger (Hrsg.)
Publisher
Mohr Siebeck
Keywords
Research Project A4, Research Project B8
Date
2010-11-15
Identifier
ISBN 978-3-16-150307-8
Language
ger/deu
Type
Text

 

Inhaltsverzeichnis:

R. Nikol : Stellung und Schutz von Terroristen im humanitären Völkerrecht

R. Evertz: (Kein) Umgang mit Militärfirmen

J. Finke: Kohärenz in der völkerrechtlichen Behandlung nichtstaatlicher Gewaltakteure

S. Mehring: Ärzte als Akteure im Krieg

J. Drohla: Die Bindung der Vereinten Nationen an das Humanitäre Völkerrecht

L. Moos: Menschenrechtliche Verpflichtungen internationaler Organisationen aus dem Völkergewohnheitsrecht

C. Daase: Friedensabkommen zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Parteien

K. Göcke: Völkerrechtssubjektivität indigener Völker

C. Schliemann: Minderheitenautonomie auf Grundlage des Europäischen Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten

H. Kahl: Klimaflüchtlinge. Eine Herausforderung für das Völkerrecht

S. Kirchner: Transnationale Unternehmen als Objekte und Subjekte des Völkerrechts