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Andreas Oldenbourg
SFB 700 - Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
| Adresse: |
Binger Straße 40 Raum 107 14197 Berlin |
| Telefon: | +49 (0)30 838 58523 |
| Fax: | +49 (0)30 838 58540 |
| E-Mail: | andreas.oldenbourg@fu-berlin.de |
Zur Person
Andreas Oldenbourg studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg, Helsinki und Berlin. Seit März 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 700. Er arbeitet dort an einer Promotion zu Kämpfen um kollektive Selbstbestimmung. Solche Kämpfe sind Ausdruck eines Metaproblems der Legitimität: Sie treten auf, wenn die Grenzen politischer Gemeinschaften, für die allgemeinverbindliche Entscheidungen getroffen werden sollen, umstritten sind. Auch und gerade in Räumen begrenzter Staatlichkeit ist das oft der Fall. Kommt es zu Kämpfen um kollektive Selbstbestimmung, wird zum einen deutlich, dass eine politische Gemeinschaft, nicht deckungsgleich ist mit einem Staatsvolk, das zumindest formal auf einem Territorium einer Zentralgewalt untersteht. Zum anderen bringen Kämpfe um kollektive Selbstbestimmung Ansprüche auf politische Gemeinschaften ans Licht, die bei bisherigen Grenzziehungen nicht zum Tragen kommen. Dies geht häufig mit der Forderung einher, sich von einem bestehenden Staatsgebilde abzuspalten. In der Promotion soll aus einer normativen Perspektive untersucht werden, unter welchen Bedingungen solche Sezessionsansprüche legitim und wann alternative Lösungswege vorzuziehen sind.
Akademischer Lebenslauf
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| Seit 03/2010 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 700, Teilprojekt B9 „Metaprobleme der Legitimität“; Lehrbeauftragter am Otto-Suhr-Institut |
| 10/2002 – 07/2009 |
Studium der Politikwissenschaft (Gesamtnote: sehr gut 1,2) mit dem Zusatzfach Philosophie (Gesamtnote: sehr gut 1,0) an der FU Berlin, der University of Helsinki und der Universität Heidelberg Diplomarbeit zum Thema „Liberalismus als Gesellschaftskritik. Eine rekonstruktive Interpretation von Dworkins Gleichheitskonzeption“ bei Prof. Dr. Bernd Ladwig und Prof. Dr. Tine Stein |
Publikationen
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| 2012 |
Human Rights Obligations of Non-State Actors in Areas of Limited Statehood. SFB Governance Working Paper Series Nr. 27 (zusammen mit Daniel Jacob und Bernd Ladwig), Berlin: DFG Sonderforschungsbereich 700. |
Vorträge
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| 09/2011 | Toward a Republican Conception of Collective Self-Determination, "The Diversity of Human Rights", Inter-University Centre Dubrovnik. |
| 05/2011 | Governance for Whom? Human Rights, Special Relations and Corresponding Obligations (zusammen mit Daniel Jacob und Bernd Ladwig), Internationale Konferenz "Governance in Areas of Limited Statehood: By Whom, for Whom, and to What Effect?", Freie Universität Berlin. |
| 09/2010 |
Social Justice and the Right to Secede, "The Diversity of Human Rights", Inter-University Centre Dubrovnik. |
Lehre
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| SoSe 2011 | Proseminar am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin: „Theorien der Sezession“ |
| WS 2010/11 |
Proseminar am Otto-Suhr-Institut: „Die Liberalismus-Kommunitarismus Debatte. Individuelle Rechte oder gemeinschaftliche Werte?“ |

