SFB 700 Governance Schriftenreihe - only available in German
Bewährtes fortführen, Neues aufgreifen: Die "neuen" »Schriften zur Governance-Forschung«
Die »Schriften zur Governanceforschung« wenden sich ausdrücklich an Governance-Interessierte aller Disziplinen; die Veröffentlichungssprache ist je nach Thematik und Hintergrund der Autor/innen Deutsch oder Englisch. Um eine durchgängig hohe Qualität der Bände sicherzustellen, bieten die Reihenherausgeber eingehende Kommentare zu den für eine Veröffentlichung in Betracht gezogenen Manuskripten an. In Betracht kommen dabei sowohl herausragende deutsch- wie englischsprachige Dissertationen und Habilitationen wie auch klassische Monographien und Sammelbände.
Auch unter der erweiterten Herausgeberschaft werden die »Schriften zur Governance-Forschung« ein interdisziplinäres Kommunikations-Forum für die immer mehr an Bedeutung gewinnende Governance-Forschung bleiben und in dieser Eigenschaft alle interessierten Disziplinen zu Wort kommen lassen.
Regieren ohne Staat? Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit
Wie wird in zerfallen(d)en Staaten wie Afghanistan, aber auch überall dort, wo es keine moderne Staatlichkeit gibt, regiert? Der vorliegende Sammelband untersucht die Übertragbarkeit von Governance-Konzepten auf die Nicht-OECD-Welt. Damit wird ein Beitrag zu einer Theorie des Regierens in historischen und gegenwärtigen Räumen begrenzter Staatlichkeit geleistet.
Thomas Risse/Ursula Lehmkuhl (Hrsg.) 2007: Regieren ohne Staat? Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit (Schriften zur Governance-Forschung, Band 10), Baden-Baden.
Transdisziplinäre Governanceforschung. Gemeinsam hinter den Staat blicken
Das Buch fragt nach der Bedeutung von Governance und der Governanceforschung für die Sozialwissenschaften: Welche Strukturen, Prozesse und Ziele beschreibt Governance? Wie lassen sich gewachsene Ausprägungen von Governance vergleichen? Und lässt sich Governance ohne den Staat denken?
Sybille De La Rosa,/Ulrike Höppner/Matthias Kötter (Hrsg.) 2008: Transdisziplinäre Governanceforschung. Gemeinsam hinter den Staat blicken. Baden-Baden, Nomos.
Weiche Steuerung. Studien zur Steuerung durch diskursive Praktiken, Argumente und Symbole
In drei explorativen Studien untersucht der Band aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven, was unter weicher Steuerung zu verstehen ist und wie sie funktioniert. Da Steuerung, auch wenn sie „weich“, d.h. nicht-hierarchisch erfolgt, eine Form der Machtausübung ist, werden moderne sozialwissenschaftliche Machttheorien zum Ausgangspunkt genommen.
Gerhard Göhler/Ulrike Höppner/ Sybille De La Rosa (Hrsg.) 2009: Weiche Steuerung. Studien zur Steuerung durch diskursive Praktiken, Argumente und Symbole, Baden-Baden, Nomos.
Normative Pluralität ordnen. Rechtsbegriffe, Normenkollisionen und Rule of Law in Kontexten dies- und jenseits des Staates.
Normative Pluralität fordert die Idee normativer Einheit heraus, die dem staatlichen Recht und seiner Ordnung zugrunde liegt. Die Beiträge in diesem Buch thematisieren Erscheinungsformen normativer Pluralität in lokalen, nationalen und transnationalen Kontexten. Sie eröffnen einen gemeinsamen Blick von Rechts-, Sozial- und Kulturwissenschaften auf die infolge der Pluralität entstehenden Probleme und auf Vorschläge zu ihrer Bewältigung mit den Mitteln des Rechts.
Kötter, Matthias/Schuppert, Gunnar Folke (Hrsg.) 2009: Normative Pluralität ordnen. Rechtsbegriffe, Normenkollisionen und Rule of Law in Kontexten dies- und jenseits des Staates.